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{"id":565,"date":"2015-09-24T22:00:45","date_gmt":"2015-09-24T20:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/?p=565"},"modified":"2018-01-14T20:02:15","modified_gmt":"2018-01-14T19:02:15","slug":"attide15-von-brest-ueber-lissabon-nach-catagena","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/attide15-von-brest-ueber-lissabon-nach-catagena\/","title":{"rendered":"ATtide15 &#8211; von Brest \u00fcber Lissabon nach Catagena"},"content":{"rendered":"<h1>Nach S\u00fcden<\/h1>\n<p>47:50.0N 5:20.0W<br \/>\nBZ 10. September 2015, 20:00<\/p>\n<p>Nach etwa 3 Wochen in der Biskaya ist die Aqua wieder unterwegs, nach S\u00fcden, nach Hause. Gute 3.000 M liegen vor uns, aber wann ist noch ungewiss. Unser n\u00e4chstes Ziel ist jedenfalls<br \/>\nLa Coruna, der galizische Balkon in den Atlantik. Wir hoffen, die Biscaya m\u00f6glichst rasch zu durchqueren, und dann, von La Coruna aus, m\u00f6glichst den portugisischen Norder zu gewinnen.<br \/>\nUm 12:00 haben wir abgelegt, bei sonnigem Wetter, ein wenig Wind auf die Nase, recht glattes Wasser. Vorher hat es noch Verabschiedungen gegeben von der Vor-Crew, und auch von Tanja und Tom, die heuer mit ihrer Adrienne zum 5. Mal die Atlantik-Runde beendet haben. F\u00fcr diese Nacht planen die Grib-Files eher Y, aber morgen kommt ein Tief &#8211; mal sehen.<\/p>\n<p>Wind SW, 2-3 kn<br \/>\nSee 1<br \/>\nY, AP<br \/>\nKaK 200\u00b0<br \/>\nF 6 kn<br \/>\nlog 16.368 M<br \/>\nDTG 293 M<\/p>\n<h1>Gegenwind<\/h1>\n<p>46:03.0N 6:10.0W<br \/>\nBZ 11. September 2015, 18:45<\/p>\n<p>Noch gestern Abend ist der schwache Gegenwind gekommen, genau aus Richtung Ziel. Bis Vormittag noch unter G dagegen motort, ab Vormittag F, G, dann F, (G), jetzt F, ((G)). Die unangenehme Welle macht uns zu schaffen. Jetzt warten wir sehnlich auf die versprochene Kaltfront &#8211; ihr Ausschie\u00dfer soll uns retten.<\/p>\n<p>Wind SW, 18-20 kn<br \/>\nSee 3+ (+)<br \/>\nF, ((G))<br \/>\nKaK 160\u00b0 (statt 210\u00b0)<br \/>\nF 6 kn<br \/>\nlog 16.502 M<br \/>\nDTG 183 M<\/p>\n<h1>Knapp<\/h1>\n<p>44:09.0N 7:52.0W<br \/>\nBZ 12. September 2015, 18:30<\/p>\n<p>aber noch nicht am Ziel. Der Ausschie\u00dfer ist gekommen, auf die Stunde genau. Unter F, ((G)) sind wir dann 5, 6, 6+ Richtung Ziel gefahren, sehr gut. Aber die Wellen haben es noch nicht gewusst. Dann hat die See etwas nachgelassen, aber leider auch der Wind. Zu langsam f\u00fcr uns. Ab etwa Mittag dann unter Y, G, es wird knapp. Gegen 1700: &#8222;Land in Sicht&#8220;, aber das Ziel ist noch 60 M weg. Derzeitiges ETA 02:00, und das Taxi muss um 06:00 fahren &#8211; knapp eben.<\/p>\n<p>Wind SW, 4 kn<br \/>\nSee 2<br \/>\nY, G<br \/>\nKaK 217\u00b0<br \/>\nF 6 kn<br \/>\nlog 16.644 M<br \/>\nDTG 49 M<\/p>\n<h1>In La Coruna<\/h1>\n<p>43:22.1N 8:23.7W<br \/>\nBZ 13.September 2015, 23:15<\/p>\n<p>Um 03:20, bei Regen und Wind, hat die Aqua &#8211; fast wie geplant &#8211; im Real Club Nautico de La Coruna festgemacht. An einem Fingersteg, der leider viel zu kurz war. Aber &#8211; fest ist fest.<br \/>\nViktoria und Patrick haben uns eingewiesen, und nach einer kurzen Begr\u00fc\u00dfung ging&#8217;s ans Packen, bis 06:00 nur wenig Zeit. Wie bestellt war das Taxi dann da, alles war knapp, aber erledigt. Der Sonntag, meist Regen, dazwischen Sonne, ein bisschen Ausrasten, war mit Klein-Reparaturen ausgef\u00fcllt, und einem l\u00e4stigen Man\u00f6ver zum Umlegen auf einen geeigneten Liegeplatz. Nach einem kleinen Zwischenfall war dann ein Abendessen in einem einheimischen Lokal am Plan, und morgen soll es weitergehen, nach S\u00fcden.<\/p>\n<p>fest in La Coruna, Real Club Nautico de La Coruna<br \/>\nlog 16.695 M<\/p>\n<h1>Schritt f\u00fcr Schritt<\/h1>\n<p>43:06.3N 9:12.8W<br \/>\nBZ 14.September 2015, 23:45<\/p>\n<p>versuchen wir, die Biskaya zu verlassen &#8211; nicht einfach. Nach dem Hafentag in Coruna &#8211; alle kleinen Reparaturen erfolgreich erledigt &#8211; war wieder Kurs angesagt. Aber &#8211; so einfach ist es eben nicht. Montag: 15 &#8211; 20 kn entgegen Dienstag: 30+ kn dagegen Mittwoch: Biskaya schlecht, Westk\u00fcste gut?<br \/>\nAlso haben wir uns entschlossen, den letzten Rand Biskaya heute zu erledigen, gegen 15 &#8211; 20 kn, gegen 3 &#8211; 4 m Wellen, und unter Motor. Schritt f\u00fcr Schritt eben. Einziger gegen SW sicherer Hafen ist Muxia, also dort hin!<br \/>\nJa, und um 23:45 waren wir hier, sehr, sehr m\u00fchsam. Aber daf\u00fcr eine Einsteuerung mit Leitfeuer und Richtfeuer.<br \/>\nUnd im Hafen dann: Beschallung, die auch unseren Freunden im S\u00fcden alle Ehre machte.<\/p>\n<p>fest in Mugia, Marina Cataventos<br \/>\nlog 16.749 M<\/p>\n<h1>Im Hafen<\/h1>\n<p>43: 06.3N 9: 12.8W<br \/>\nBZ 16.September 2015, 09:00<\/p>\n<p>Den gestrigen Tag haben wir im sicheren Hafen von Muxia verbracht, dabei immer wieder das Wetter beobachtet, in den Grib-Files und in der Natur. Die purpurnen Flecken treiben ganz genau auf Muxia zu, und wir messen &#8211; in der Abdeckung hinter H\u00fcgeln und H\u00e4usern &#8211; zeitweise 40 kn. Dazu Nebel, Regen, fliegendes Wasser. Heute Nachmittag soll der Wind abflauen und drehen &#8211; schau a mal<\/p>\n<p>noch immer<br \/>\nfest in Mugia, Marina Cataventos<br \/>\nlog 16.749 M<\/p>\n<h1>Wieder Unterwegs<\/h1>\n<p>42:45.8N 9:21.4W<br \/>\nBZ 16.September 2015, 23:00<\/p>\n<p>nach einem weiteren, erm\u00fcdenden Hafentag sind wir um 1730 ausgelaufen, zum ersten Zeitpunkt, der einen Kursgewinn nach S\u00fcden \u00fcberhaupt denkbar gemacht hat. Wind 20 kn dagegen, Welle 4-5(+) m dagegen, Regen, extrem m\u00fchsam. Aber es gibt Hoffnung, lt. grib werden Wind und Welle schw\u00e4cher und drehen dann zur\u00fcck, und wir kommen Richtung S\u00fcden &#8211; zuerst allerdings nur mit 2, 3 kn.<br \/>\nJa, f\u00fcr die ersten 5 M nach S\u00fcden haben wir dann fast 3 Stunden gebraucht. Nachdem wir den Kurs auf S\u00fcd ge\u00e4ndert haben, F, ((G)), geht es etwas besser, aber &#8211; Wind zwischen 10 und 25 kn, Wellen 5, 6 m, Regen (zum Teil stark), Fahrt zwischen 3 und 8 kn.<br \/>\nUm 2140 Cabo Finisterre passiert, mit ein paar sehr hohen Wellen.<\/p>\n<p>Wind W, 10-20 kn<br \/>\nSee 3 &#8211; 4(+)<br \/>\nF, ((G))<br \/>\nKaK 180\u00b0<br \/>\nF 4+ kn<br \/>\nlog 16.777 M<br \/>\nDTG ??? wohin?<\/p>\n<h1>Atlantisches Sch\u00f6nwetter<\/h1>\n<p>40:44.0N 9:40.0W<br \/>\nBZ 17.September 2015, 20:30<\/p>\n<p>Die letzte Nacht war kalt und regnerisch, mit hohen Wellen, Regeng\u00fcssen, Wind, zuerst entgegen, dann etwas g\u00fcnstiger. Dann hat der Wind &#8211; erwartungsgem\u00e4\u00df &#8211; nachgelassen, Wellen und Regen nicht so sehr. Mit Motorhilfe sind wir dann dem Morgen entgegengefahren, zuerst etwas Blau, dann wieder Wolkendecke; hohe Wellen, Regeng\u00fcsse in der Umgebeung.<br \/>\nAm Vormittag haben sich die Wellen etwas beruhigt und gegen Mittag ist es heller geworden. Und dann, am Nachmittag, auf der Breite von Porto &#8211; wird es strahlend blau &#8211; atlantisches Sch\u00f6nwetter, mit den typischen Wattebauschen. Das haben wir seit der Ansteuerung der Azoren nicht mehr gesehen.<br \/>\nJetzt motoren wir in der Abendsonne der runden D\u00fcnung entlang &#8211; immer noch mehrere Meter hoch.Wenig Wind, aber nach den letzten Tagen trotzdem ein Genuss.<br \/>\nUnser Ziel ist jetzt Lissabon; wenn alles passt, kommen wir Freitag Abend an &#8211; zum Crewwechsel.<\/p>\n<p>Wind N, 8-10 kn<br \/>\nSee wenig, D\u00fcnung hoch<br \/>\nY, (G)<br \/>\nKaK 185\u00b0<br \/>\nF 5-6 kn<br \/>\nlog 16.896 M<br \/>\nDTG 152 M<\/p>\n<h1>In Lissabon<\/h1>\n<p>38:42.0N 9:10.0W<br \/>\nBZ 18.September 2015, 20:00<\/p>\n<p>In der Nacht haben sich die Wellen weiter beruhigt, der Wind ist schwach geblieben. Gegen Morgen frischt der Wind auf, 18, 20, 22 kn, dann auch etwas mehr, bei strahlendem Sonnenschein. Unter F, (G) fahren wir sehr tief, trotzdem 6, 7, 8 kn.<br \/>\nVor Cabo Roca, dem westlichsten Punkt Festland-Europas, wieder Wellen, und wir surfen 9, 10, manchmal mehr. Dann steuern wir in den Tejo ein, matchen ein bisschem mit einem Einheimischen, treffen im Tejo die SAGES unter Vollzeug, und landen, im letzten Sonnenschein, &#8211; und nach einigem Hin und Her in der Marina Alcantara.<br \/>\nJetzt sid wir hier.<\/p>\n<p>Wind N, 8-10 kn<br \/>\nSee wenig<br \/>\nfest<br \/>\nlog 17.031 M<\/p>\n<h1>Noch ein Mal: nach S\u00fcden<\/h1>\n<p>38:28.0N 9:17.0W<br \/>\nBZ 19.September 2015, 22:00<\/p>\n<p>Nach einem sonnigen, warmen Sommertag, bei strahlend blauem Himmel, sind wir wieder unterwegs, ein letztes Mal nach S\u00fcden, zum Cabo Sao Vicente, ca. 90 M entfernt.<br \/>\nDie neue Crew ist gegen 18:00 eingetroffen, unmittelbar darauf hat die Aqua abgelegt, aus dem Doca de Alcantara. Im Tejo noch Segel gesetzt und bei glattem Wasser in die Abendsonne gesegelt.<br \/>\nUnser Ziel ist jetzt Faro, zum n\u00e4chsten Crew-Wechsel; wenn alles passt, kommen wir Sonntag Abend an.<br \/>\nJetzt kommt der Wind schwach (und lau) von hinten, und die notwendige Fahrt von 5,5+ erreichen wir nur unter Y.<\/p>\n<p>Wind N, 8-10 kn<br \/>\nSee wenig<br \/>\nY, (G)<br \/>\nKaK 175\u00b0<br \/>\nF 5-6 kn<br \/>\nlog 17.050 M<br \/>\nDTG 150 M<\/p>\n<h1>Ende einer langen Etappe<\/h1>\n<p>37:07.2N 8:31.6W<br \/>\nBZ 20.September 2015, 19:00<\/p>\n<p>Seit gestern hat sich leider kein g\u00fcnstiger Wind mehr ergeben, Faro war f\u00fcr uns unerreichbar. Wir haben jetzt auf Portimao umdisponiert, ein malerischer Hafen, voll von Tourismus.<br \/>\nUm 18:45 fest am Receptions-Ponton, alles ok.<br \/>\nNach gut 3.000 M Atlantik verabschiede ich mich f\u00fcr heuer von der Aqua, und w\u00fcnsche weiter gute Fahrt.<br \/>\nFreue mich auf ein Wiedersehen im n\u00e4chsten Fr\u00fchling.<\/p>\n<p>Wind E, 3 kn<br \/>\nSee 0<br \/>\nfest in Portimao<br \/>\nlog 17.165 M<\/p>\n<h1>Die letzte Nacht im Atlantik<\/h1>\n<p>37:06.5N 8:31.5W<br \/>\nBZ 20. Sep. 2015, 2115<\/p>\n<p>Bis auf einen kleinen Versuch der Stille begleitete uns das Motorger\u00e4usch bis um das Cabo de Sao Vicente bis nach Portimao, nahezu ereignislos, bis auf den leisen steten Abschied unserer altgedienten Autopilotelektronik.<br \/>\nDas Wetter herrlich warm, strahlend blauer Himmel, eben noch Sommer.<br \/>\nAm fr\u00fchen Abend laufen wir in die Bucht von Portimao ein; trotz scheinbar offener Einfahrt liegen bereits knapp dahinter dutzende Ankerlieger in vollkommen ruhigem Wasser, die langen Sandstr\u00e4nde werden durch einzelne Sandsteinbl\u00f6cke malerisch gegliedert und die Stille ist beinahe unwahrscheinlich &#8211; eigentlich ein Pl\u00e4tzchen zum l\u00e4ngeren Verweilen.<br \/>\nNur mit den Taxilenkern in Portugal scheinen wir wenig Gl\u00fcck zu haben. Doch endlich um 2115, nach Verabschiedung der K\u00e4mpfer der letzten Woche und Begr\u00fcssung unseres neuen Crewmitglieds legen wir bei vollkommener Flaute ab; Ziel Gibraltar und sein zollfreier Diesel. Das Ziel dieser Etappe Palma, das wir schon gut kennen und uns schon auf das dort aussergew\u00f6hnliche GinTonic freuen.<\/p>\n<p>Wind SE, 3-4 kn<br \/>\nSee 1-2<br \/>\nY, (G)<br \/>\nKaK 125\u00b0<br \/>\nF 5-6 kn<br \/>\nlog 17.165 M<br \/>\nDTG 625 M<\/p>\n<h1>Wo h\u00f6rt der Atlantik auf?<\/h1>\n<p>36:09.6N 6:07.8W<br \/>\nBZ 21. Sep. 2015, 2000<\/p>\n<p>Vielleicht haben wir uns doch versch\u00e4tzt: das gleichm\u00e4\u00dfige Motorenger\u00e4usch unseres verl\u00e4sslichen Yanmar begleitet uns seit dem Ablegen in Portimao, nur in vielleicht elektronischen Irrungen zeigt das Windex einen gerade zweistelligen Wert, der mit der Meeresbeobachtung nicht \u00fcbereinstimmt &#8211; hinundwieder Gekr\u00e4usel. Ein St\u00fcckchen weitere Nacht im Atlantik bleibt uns doch noch.<br \/>\nDaf\u00fcr bleibt viel Zeit, dem Klabautermann durch intensive Suche seiner Verstecke die geb\u00fchrende Aufmerksamkeit zu schenken &#8230; und werden wir noch weiter tun.<br \/>\nDank unserer Vorg\u00e4ngercrew schwelgen wir im Schlaraffenland &#8211; herzlichen Dank.<br \/>\nJetzt noch rund 45 Meilen bis zur Tankstelle Gibraltar, an der wir ein wenig Schlaf finden werden, um dann die Ersten zu sein. Das britische Fr\u00fchst\u00fcck werden wir uns selbst zubereiten, Zutaten dazu unendlich vorhanden. Eventuell fehlt uns ein wenig Pfefferminze, aber das Improvisieren liegt uns ja.<\/p>\n<div id=\"attachment_568\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_Gibraltar.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-568\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-568\" src=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_Gibraltar-150x150.jpg\" alt=\"Aqua in Gibraltar - kurz nach der Tankstelle\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-568\" class=\"wp-caption-text\">Aqua in Gibraltar &#8211; kurz nach der Tankstelle<\/p><\/div>\n<p>Wind WNW 1-2<br \/>\nSee 1<br \/>\nY, (G)<br \/>\nKaK 116\u00b0<br \/>\nF 5-6 kn<br \/>\nlog 17.291 M<br \/>\nDTG 460 M<\/p>\n<h1>Ein paar Kladdenzeilen mehr<\/h1>\n<div id=\"attachment_570\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_Gibraltar-Felsen.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-570\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-570\" src=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_Gibraltar-Felsen-150x150.jpg\" alt=\"Aqua vorbei am Felsen von Gibraltar\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-570\" class=\"wp-caption-text\">Aqua vorbei am Felsen von Gibraltar<\/p><\/div>\n<p>35:51.7N 3:51.6W<br \/>\nBZ 22. Sep. 2015, 2000<\/p>\n<p>Wie erwartet konnten wir kurz nach 0300 an der Tankstelle inGibraltar festmachen, die Einfahrt wie schon die letzten male beeindruckend, gerade in der Nacht. P\u00fcnktlich um 0900 sperrte der Tankwart auf, um 1020 dann ablegen, nachdem noch wichtige Grundnahurngsmittel im dutyfree bezogen werden konnten .. denn die n\u00e4chste Sonne geht sicher unter.<br \/>\nBereits kurz nach der Bucht begr\u00fc\u00dft uns der bereits sehnlichst erwartete Westwind und mit Genua und Gro\u00df im haltbaren ersten Reff geht es Richtung Palma. Aus der Gibraltard\u00fcse dr\u00fcckt der Wind noch mit Tendenz von S\u00fcd und wir legen nahezu Kurs Ost an, dann mit der Zeit m\u00fcssen wir immer weiter Richtung S\u00fcden lenken.<br \/>\nSeit den Morgenstunden begleitet uns eine Dringlichkeitsmeldung, die von einem kleinen treibenden Boot in Alboran Sea berichtet und um Ausguck ersucht. Gegen 1745 sehen wir in der Ferne ein Schiff der Kriegsmarine oder K\u00fcstenwache in unserer Kurslinie, dass auff\u00e4llig ruhig steht, kurz nach 1800 dann rechts von uns ein kleines rotes Schlauchboot mit winkenden Personen. Leichte Kurs\u00e4nderung, Genua bergen, Funkspruch vorbereiten, alles ziemlich unklar. Trotz Rufweite k\u00f6nnen wir uns nicht verst\u00e4ndigen, offensichtlich sechs gesunde junge M\u00e4nner arabischer Herkunft sind nicht in Seenot, eben dringlich. Das RCC Almeria nimmt dann die Daten auf, schickt ein Aufkl\u00e4rungsflugzeug und dirigiert zuerst den Frachter Jupiter zu dem Schlauchboot, derweilen wir in unmittelbarere N\u00e4he bleiben. Dann wird doch das bereits zuvor gesehene K\u00fcstenwachschiff gerufen und Jupiter dreht ab. Als sich dann die K\u00fcstenwache bis auf ein halbes Kabel dem Schlauchboot gen\u00e4hert hat, werden wir vom Rescue Coordination Center frei gegeben um unseren alten Kurs wieder aufzunehmen &#8211; spannende Sache.<br \/>\nUm 1850 ist der Spuk f\u00fcr uns vorbei, der Adrenalinspiegel noch leicht erh\u00f6ht &#8211; zum Gl\u00fcck waren die Bedingungen nicht schwer. Jetzt geht es weiter unter Genua und einfach gerefften Gro\u00df, um den West noch zu nutzen, aber auf dem anderen Bug.<\/p>\n<div id=\"attachment_572\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_PAN-PAN.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-572\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-572\" src=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_PAN-PAN-150x150.jpg\" alt=\"Aqua im westlichen Mittelmeer im Hilfseinsatz\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-572\" class=\"wp-caption-text\">Aqua im westlichen Mittelmeer im Hilfseinsatz<\/p><\/div>\n<p>Wind W 5-6<br \/>\nSee 2-3<br \/>\nGe, (G)<br \/>\nKaK 65<br \/>\nF 7-8<br \/>\nlog 17.396<br \/>\nDTG 385<\/p>\n<h1>noch knapp im Westen<\/h1>\n<p>37:05.2N 1:40.6W<br \/>\nBZ 23. Sep. 2015, 2000<\/p>\n<p>Die vergangene Nacht war uns durchwegs warm, weniger der Temperaturen wegen, vielmehr heizte noch das Adrenalin aus der unerwarteten Begegnung sowie die kr\u00e4ftige Ruderarbeit bei bis zu 28 kn tiefer Raume und teils ordentlich schiebenden Wellen.<br \/>\nKurz nach sechs leider dann doch wieder den Yanmar gestartet, die Gribfiles sollten recht behalten. Dann dreht der Wind best\u00e4ndig auf Ost und nimmt wieder gegen elf wieder segelbare St\u00e4rke an, hart am Wind runden wir Cabo de Gata bei herrlichem Sonnenschein. Die abendlichen Wolken bringen allerdings die Thermik zum erliegen und so dr\u00f6hnt es wieder im Salon dem Ziel? entgegen.<\/p>\n<p>Wind NE 2-3<br \/>\nSee 2<br \/>\nY, (G)<br \/>\nKaK 45<br \/>\nF 5<br \/>\nlog 17538<br \/>\nDTG ????<\/p>\n<h1>Im Winterlager &#8211; spanisch und warm<\/h1>\n<p>37:35.79N 0:58.96W<br \/>\nBZ 24. Sep. 2015, 0500<\/p>\n<p>Bei einem Logstand von 17582 machen wir in den noch dunklen Morgenstunden im Real Club de Regata Cartagena l\u00e4ngsseits fest. Nach unz\u00e4hligen Anfragen in Marinas des halben Mittelmeeres haben wir uns entschlossen, unserer Aqua einen Winterliegeplatz den warmen Gefilden Ostspaniens angedeihen zu lassen.<br \/>\nWenn dann die Sonne aufgeht wird noch ordentlich geputzt und liegetauglich gemacht &#8211; und wenn alles gut l\u00e4uft zumindest einmal im Winter nach dem Rechten gesehen. Die weitere Fahrt planen wir in den n\u00e4chsten Wochen und wird vermutlich im April des n\u00e4chsten Jahres angebrochen.<br \/>\nAllen Interessierten danken wir f\u00fcr die Begleitung unserer Fahrt auf diesem Blog. Die n\u00e4chsten Details ver\u00f6ffentlichen wir wieder auf www.aqua-sailing.at &#8211; sch\u00f6nen Winter, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr<\/p>\n<div id=\"attachment_571\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_Spanien-SW-kueste-Catagena.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-571\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-571\" src=\"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/ATtide_15-9_Spanien-SW-kueste-Catagena-150x150.jpg\" alt=\"Aqua an der spanischen SW-K\u00fcste ... kurz vor Cartagena\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-571\" class=\"wp-caption-text\">Aqua an der spanischen SW-K\u00fcste &#8230; kurz vor Cartagena<\/p><\/div>\n<p>Wind E 1<br \/>\nSee 0-1<br \/>\nFest<br \/>\nlog 17582=<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach S\u00fcden 47:50.0N 5:20.0W BZ 10. September 2015, 20:00 Nach etwa 3 Wochen in der Biskaya ist die Aqua wieder unterwegs, nach S\u00fcden, nach Hause. Gute 3.000 M liegen vor uns, aber wann ist noch ungewiss. Unser n\u00e4chstes Ziel ist jedenfalls La Coruna, der galizische Balkon in den Atlantik. Wir hoffen, die Biscaya m\u00f6glichst rasch&#8230; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":567,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,33,12,13],"tags":[41,19,45,51,50,40,49],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/565"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=565"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/565\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":569,"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/565\/revisions\/569"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/media\/567"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}