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{"id":274,"date":"2010-05-09T12:58:39","date_gmt":"2010-05-09T10:58:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/?p=274"},"modified":"2018-01-14T17:28:33","modified_gmt":"2018-01-14T16:28:33","slug":"2010-300-sm-in-der-adria","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.aswe.at\/wordpress_1\/2010-300-sm-in-der-adria\/","title":{"rendered":"2010 &#8211; 300 sm in der Adria (1)"},"content":{"rendered":"<p>Und wieder 300 sm<\/p>\n<p>Der zweite 300sm-T\u00f6rn im Jahr 2010 versprach schon vor Antritt der Fahrt am 21.Mai (auf Grund des Wetters) warme und (auf Grund der hohen Deklination der Sonne) lange Tage, die weniger das schwere \u00d6lzeug, viel mehr den Bikini und die Badehose unentbehrlich machten. Einziger Wermutstropfen: Die Aussichten auf Wind lie\u00dfen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig.<\/p>\n<p>So legte die Crew dann auch am Freitag Abend gegen 2200 ab und navigierte unter Motor bei glatter See und keinem Wind zwischen den Verkehrstrennungsgebieten durch. Kurs: Tremiti, im Hinterkopf schon eine Steckenverk\u00fcrzung suchend, um die Nerven vor langem Motorger\u00e4uschen zu verschonen. Denn Erwartungen zum Trotz begann gegen Samstag Mittag eine Maestrale mit bis zu drei Beaufort zu wehen. Diese Gelegenheit wurde ohne zu z\u00f6gern am Schopf gepackt und der Spinnaker gesetzt. Die Windrichtung selbst war aber f\u00fcr schnelles Vorankommen nicht geeignet, darum wurde der Spinnaker vorgerichtet und mit Kursen \u201espitze Raume\u201c vor dem Wind gekreuzt. So segelte die Aqua mit sechs bis sieben Knoten zwischen den Bohrinseln durch, als Halsemarken wurden die \u00e4u\u00dferen Grenzen der Verkehrstrennungsgebiete genommen. Bis zum Abend wurde so zwar nicht viel Weg Richtung S\u00fcden, aber trotzdem viele Meilen gemacht. Gegen 1800 schlief der Wind ein und es wurde bei wenig D\u00fcnung und untergehender Sonne in Richtung S\u00fcden motort.<\/p>\n<p>Am Sonntag lie\u00df der Maestrale nicht so lange auf sich warten. Schon um 0700 konnten die Segel bei Westwind gesetzt werden und Richtung neu definierten Umkehrpunkt (Bohrinsel Davide vor San Benedetto) gekreuzt werden. Der strahlend blaue Himmel und die noch tief stehende Sonne wurde von der Bachbordwache genutzt, um sich an der astronomischen Navigation zu versuchen. Die Sonne wurde viermal mit dem Unterrand auf den Horizont gesetzt und alle Standlinien berechnet und gezeichnet. Trotz der Kr\u00e4ngung und der nicht ganz ruhigen See blieb der Erfolg nicht aus: Alle Standlinien unter sieben Meilen von der wahren Position entfernt. Zus\u00e4tzlich wurde zu diesem Zeitpunkt auch auf die 200ste zur\u00fcckgelegte Meile angesto\u00dfen. Den restlichen Tag wurde mit Maestrale und Kurs am Wind Richtung Rimini gekreuzt. Gegen Abend schlief dieser auch wieder ein und auf der H\u00f6he von Ancona musst der Motor gestartet werden. Auch diese Nacht verlief ruhig und Aqua bewegte sich mit knapp sechs Knoten mit dem monotonen Ger\u00e4usch der Maschine Richtung Norden.<\/p>\n<p>Auch der Montag begann mit strahlendem Himmel was die Steuerbordwache dazu veranlasste es der Backbordwache gleich zu tun und die Sonne zu schie\u00dfen. Bei wechselnden Windverh\u00e4ltnissen knapp s\u00fcdlich von Rimini wurden die Segel gesetzt und geborgen, wieder gesetzt und geborgen bis die Aqua gegen 0900 die Einfahrtsfeuer von Rimini passierte. In der Marina angelegt freute sich die Crew auf einen kleinen Stadtspaziergang, der in einem Caf\u00e8 an der Promenade endete. Nach einer zweist\u00fcndigen Pause wurde aber schon wieder abgelegt und Kurs Richtung Golf von Triest gegangen. Am fr\u00fchen Nachmittag setzte unangek\u00fcndigt S\u00fcdostwind ein. Dieser wurde sofort genutzt, der Spinnaker wurde gesetzt. Bei bis zu vier Beaufort segelte die Aqua mit zeitweise neun Knoten Richtung Norden. Ziel war die Bucht vor Strugnano. Der Wind hielt auch bis knapp vor Savudrija und der Spinnaker musste erst gegen Mitternacht geborgen werden. Weiter ging es unter Motor bei Piran vorbei, wo f\u00fcr ein paar Stunden geankert wurde.<\/p>\n<p>Am Vormittag des Dienstag erfrischte sich der Gro\u00dfteil der Crew mit einem Sprung ins k\u00fchle Nass. Nach einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck wurde alles zum ablegen vorbereitet, der Anker gehoben und Aqua segelte mit einer m\u00e4\u00dfigen Brise aus S\u00fcden Richtung Lignano. Am fr\u00fchen Abend wurde dann in der Box angelegt. Nach einer kurzen Nachbereitung und Kultivierung ging die Crew gemeinsam in Stadt, um auf die letzten f\u00fcnf Tage bei einem guten Essen anzusto\u00dfen. Nach dem abschlie\u00dfenden, obligatorischen Eis wurde im Cockpit der Aqua noch kurz zusammengesessen und bald hatte sich die gesamte Crew f\u00fcr den verdienten Schlaf in die Kaj\u00fcten verzogen.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden bei dieser Fahrt 466 Seemeilen zur\u00fcckgelegt, davon 239 unter Segel und 129 im FB3. Die 300 Seemeilen wurden pr\u00fcfungsordnungsgem\u00e4\u00df absolviert.<\/p>\n<p>Herzlichen Dank an alle Teilnehmer f\u00fcrs Mitmachen, die gute Laune und die tollen f\u00fcnf Tage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und wieder 300 sm Der zweite 300sm-T\u00f6rn im Jahr 2010 versprach schon vor Antritt der Fahrt am 21.Mai (auf Grund des Wetters) warme und (auf Grund der hohen Deklination der Sonne) lange Tage, die weniger das schwere \u00d6lzeug, viel mehr den Bikini und die Badehose unentbehrlich machten. 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